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Blockadepolitik der CDUSPD rächt sich bei Entwicklung von Real und Kaufland

Nicht zielführender Protektionismus der Innenstadt benachteiligt Ortsteile

Westfalenpost 10.07.2020

Die Versorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs ist für alle Mendener Ortsteile gleich wichtig. Sie stellt bei guter Ausstattung einen deutlichen Standortvorteil für Entwicklungspotentiale im Verhältnis zu Nachbarstädten dar. 

Aus diesem Grunde ist es nicht zu verstehen, dass Ortsteile in Menden unterschiedlich versorgt oder sogar in ihrer Entwicklung durch politische Entscheidungen dauerhaft blockiert werden, es sei denn diese Art von Protektionismus wäre gewünscht ? Die Folgen sind für unsere Stadt insgesamt nicht gut. Es ist möglich, dass der Real Standort an der Fröndenberger Straße nach der Entscheidung über den Verkauf und den auf zunächst 24 weitere Monate begrenzten Betrieb nur noch über eine begrenzte Lebensdauer verfügt. Inwieweit Kaufland in Bösperde, nach 4 Jahren Blockade einer Genehmigung für eine angemessene Erweiterung durch eine von CDU und SPD getragene Veränderungssperre dieses Schicksal teilen wird, ist nicht absehbar. Der Konkurrenzdruck in der Branche wächst und ist auch in Menden spürbar.

Wie bereits in anderen Ortsteilen wird dies zu einem verstärkten Abwandern der Kaufinteressenten führen, die qualitativ bessere Angebote bereits jetzt z.B. in Sümmern, Fröndenberg, Wickede oder Hemer finden. Viele Mendener berichten schon heute davon, dass die Angebote dort besser sind, als am Standort Menden. Dazu gehört neben einem kostenfreien Parkplatzangebot, ohne Kontrolle der Parkscheibenpflicht mit der möglichen Vergabe von Knöllchen, die gute Anfahrbarkeit, ausreichende Parkplätze und das qualitativ hochwertige Vollsortiment.        

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