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Building Information Modeling (BIM)

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Frank Oberkampf

Wahlkreis 122 – Märkischer Kreis II (Balve, Hemer, Menden, Neuenrade, Plettenberg)
Für den Wahlkreis 122 wurde Frank Oberkampf aus Menden gewählt. Er ist 1975 geboren, verheiratet und Vater zweier Jungen. Oberkampf ist als selbständiger Hörakustikmeister innerhalb der Rottler-Gruppe in Menden tätig und zudem noch gelernter Uhrmachermeister. Seine Wege führten von Menden in den Schwarzwald, nach Lübeck, Münster, Hildesheim, Regensburg und schließlich 2001 wieder nach Menden zurück.
Seit jeher war er am politischen Geschehen in seiner Heimatstadt Menden – aber auch an der Landes-, Bundes- und Europapolitik – interessiert. Daher hat sich verschiedentlich engagiert: sei es in der Industrie- und Handelskammer, in Mitgliedschaften von Verbänden wie den Jungunternehmern der Hörakustik oder aber in der Werbegemeinschaft, deren Vorsitzender er bis 2019 war.
Das hat ihn dann dazu geführt, im Januar 2020 in die FDP einzutreten. Dort startete er sofort richtig durch und erreichte bei der Kommunalwahl im September 2020 ein hervorragendes Ergebnis von über 20%, womit er in den Rat der Stadt Menden einzog. Als Mitglied des Rates ist Frank Oberkampf in Menden u. a. im Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Feuerwehrwesen sowie im Haupt- und Finanzausschuss tätig.
Jetzt möchte er den nächsten Schritt gehen und seine Erfahrungen und Ideen in den Landtagswahlkampf einbringen und die Positionen der FDP vor Ort kraftvoll vertreten.

die Verknappung von Baumaterialien führte im letzten Jahr zu erheblichen Baukostensteigerungen. Durch diese Entwicklung sind die Themen Recycling, Wiederverwendung oder die Generierung und Umsetzung von Kreislaufwirtschaftsmodellen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, aber auch bei den Akteuren in der Bauwirtschaft mit hoher Priorität versehen worden. Die nachhaltige Verwendung von Ressourcen ist wichtig. 

 

Parallel zu dieser Entwicklung verschiebt sich auch die wirtschaftliche Bewertung von Bestandsgebäuden. Der Entsorgungsmarkt verändert sich aktuell in Richtung eines Recyclingmarktes, zu entsorgende Materialien erzeugen inzwischen häufig außerordentliche Erlöse statt Entsorgungskosten, weil der Wert der Wiederverwendung nunmehr realisiert werden kann.

 

Vor diesem Hintergrund werden in Zukunft auch andere Immobilienbewertungssysteme angewandt werden, die dieses zusätzliche Wiederverwertungspotential im Bestand- und im Neubaubereich aktivieren. Die holländische Triodis Bank hat aktuell, basierend auf einer Wertung der wiederverwertbaren Materialanteile, neben dem Verkehrswert des Neubaus der Bank, diese als additiven Wert in die Gesamtgebäudebewertung eingestellt.    

  

Die FDP beantragt, dass in Zukunft Neubauten zur Realisierung dieser Bewertungsart aufbereitet werden sollen. Darüber hinaus ist auch der Gebäudebestand der Stadt Menden sukzessive zu analysieren, um die Zusatzwerte in die Bilanzierung des Immobilienvermögens einzustellen. Da es ich um einen innovativen Ansatz handelt, der die Wiederverwertung befördert und Entscheidungen im Umgang mit Immobilien beeinflusst, soll die Verwaltung Förderprogramme identifizieren, die den Aufbau und die Pflege eines Datenpools unterstützen.           Nachhaltige Immobilienbewertung

Hola

Turgut Eyidenbilir

Turgut Eyidenbilir ist neuer Fraktionsgeschäftsführer der FDP Menden. Die Fraktion wählte den 21-jährigen, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Julis im Märkischen Kreis ist, in der Fraktionssitzung einstimmig. „Ich bin froh, dass wir mit Turgut Eyidenbilir eine starke Unterstützung in der Fraktionsarbeit bekommen“, so der Fraktionsvorsitzende Stefan Weige. Der Fraktionsgeschäftsführer ist u.a. für die Vor- und Nachbereitung der wöchentlichen Sitzungen, die Koordination von Terminen, sowie für die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Fraktion freut sich, dass auch hier wieder ein junges Mitglied in die Arbeit eingebunden werden kann.

Mit Befremden hat die FDP Menden den WP-Bericht mit der Überschrift „Stadt will keine mobilen Lüfter“ zur Kenntnis genommen. Die Darstellung der Verwaltung ist lückenhaft und konterkariert Anträge, die zuerst von der FDP und dann auch von der CDU gestellt worden sind. Die Wirksamkeit des Einsatzes von Luftfilteranlagen ist wissenschaftlich von unterschiedlichen Hochschulen nachgewiesen. Die Lüftungsanforderungen, dies ist allen Antragstellern bewusst, beinhalten auch weiterhin die Stoßlüftung; mobile Aerosolfiltergeräte stellen natürlich im Umluftbetrieb zunächst keine Frischluft zur Verfügung. Sie schaffen allerdings für eine vulnerable Zielgruppe die dringend erforderliche zusätzliche Sicherheit. Aus anderen Städten werden bereits besorgniserregende Inzidenzwerte genannt. Diese Zahlen beziehen sich auf die Zielgruppe der unter 30-jährigen. Es ist absehbar, dass eine Zunahme von Infektionen zum Herbst zu erwarten ist. Der Hinweis, dass „aller Voraussicht nach“ aufgrund der Geräuschentwicklung der mobilen Geräte die Akzeptanz der Nutzer nachlässt, ist wissenschaftlich mit dieser Formulierung nicht belegt. Des Weiteren werden unterschiedliche Geräte angeboten, die unterschiedliche Kenndaten, auch bezüglich Ihrer Geräuschemissionen haben. Eine Darstellung, die Kenndaten und Kosten zeigt, schuldet die Verwaltung der Politik und zündet Blendgranaten zur Abwehr der politischen Entscheidung. Hier werden Preise genannt, die pro Gerät eine Investition von 5000€ prognostizieren, während im Markt leistungsfähige Geräte deutlich preiswerter zu haben sind.

Fazit: Die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung fällt durch die Politik. Es drängt sich das Gefühl auf, dass eine unzureichende Studie die Politik beeinflussen soll, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen. Die FDP wird im Sinne der Schülerinnen und Schüler weiterhin für die schnellstmögliche Umsetzung von Luftreinhaltungskonzepten stimmen.